Leon Schwarze

Für Verkehr. Für Wohnen. Für Duisdorf.

Meine Ziele

Zeit für eine echte Verkehrswende in Bonn

Bonn erstickt im Verkehr. Statt Fahrradhauptstadt 2020 schmückt uns der Titel "Stauhauptstadt 2019". Ich trete dafür an, dass sich das ändert, indem ich die folgenden Themen umsetzen will:

​Mehr Fahrten in klimatisierten Fahrzeugen zu niedrigen Preisen – nur so können Bus und Bahn eine Alternative zum Auto darstellen. Bus und Bahn müssen besser finanziert werden und wir müssen investieren, damit die Kapazitäten ausreichen.

Der Bus darf nicht mehr im Stau stehen. Deswegen brauchen wir auf allen Hauptverkehrsstraßen eigene Busspuren, damit der Fahrplan zuverlässig eingehalten werden kann.

Wir brauchen endlich eine Straßenbahn in den Hardtberg, um endlich ein flächendeckendes Bahnnetz zu schaffen. Der Bonner Westen und der Hardtberg brauchen eine Anbindung per Schiene, um eine attraktive Alternative zum Auto zu schaffen.

Freie Fahrt für Fahrräder

Fahrradfahren in Bonn ist lebensgefährlich. Wir brauchen eine Fahrradoffensive, um mehr Raum für Fahrräder zu schaffen, damit man auch auf dem Rad sicher, schnell und komfortabel von A nach B kommt.

Es gibt kaum Fahrradwege und Wegführungen enden im Nichts. Das geht besser. Ich trete dafür an, dass wir ein flächendeckendes Netz aus richtigen Radwegen schaffen. Wir brauchen einen Radschnellweg vom Campus Endenich in die Innenstadt, der perspektivisch bis nach Duisdorf und über die Kennedybrücke in den Rhein-Sieg-Kreis  verlängert werden kann.

An allen wichtigen Orten wie Bahnhöfen werden ausreichend Fahrradabstellanlagen und Fahrradboxen aufgestellt. Am Duisdorfer Bahnhof müssen ausreichend Fahrradparkplätze geschaffen werden.

Das Fahrradverleihsystem muss mit mehr Fahrrädern und perspektivisch mit Pedelecs erweitert werden. Das Verleihsystem hat durchschlagenden Erfolg – jetzt müssen wir den Bedarf an Rädern decken.

Bei allen Infrastrukturmaßnahmen müssen die Belange von Fahrradfahrenden gleichberechtigt in die Planungen mit einbezogen werden. Bei Baustellen muss es einfache Umleitungen für den Radverkehr geben.

Mehr bezahlbare Wohnungen für alle

Wohnungen sind in Bonn kaum noch bezahlbar. Die Mieten schießen durch die Decke und der Wohnraum wird immer knapper. Das muss sich ändern.

Wir brauchen bei allen Neubauten eine feste Quote für geförderten und preisgedämpften Wohnraum, damit sich auch Studierende, junge Familien und Senioren Bonn wieder leisten können.

Bonn muss überprüfen, ob Wohnraum für andere Zwecke genutzt wird. Wohnungen sind zum Wohnen da. Wir dürfen das Angebot nicht noch mehr verknappen, indem Wohnungen ohne Erlaubnis als Ferienwohnungen oder für andere Zwecke genutzt werden.

Wir müssen deutlich mehr Wohnungen in Bonn bauen. Die Flächen sind begrenzt. Deswegen müssen wir vorhandene Flächen nachverdichten, indem wir Häuser aufstocken und so mehr Platz schaffen.

Ich trete für eine Stadtentwicklungsgesellschaft an, die Flächen von Bund und Land kauft und diese an Investoren vergibt. Bei der Vergabe soll nicht alleinig der Preis entscheidend sein, sondern vielmehr das Konzept, mit welchem der Investor die Fläche bebauen will.

Starkes Veedel statt Zentralisierungswahn

Vor Ort gut leben: ich will starke Stadtbezirke statt zentralisierter Strukturen. Egal ob Schwimmbäder, Bürgerdienste, Ärzte oder Geschäfte - wir brauchen vor Ort eine starke Infrastruktur!

Ich bin dagegen, dass Personalausweise und Kfz-Anmeldungen nur noch im Bonner Stadthaus möglich sind. Die Bürgerdienste müssen vor Ort sein, damit Anliegen schnell gelöst werden können – ohne lange Wartezeiten und Gedrängel vor dem Schalter.

Im Veedel gut leben: damit das klappt, brauchen wir die Dinge des täglichen Bedarfs vor Ort. Supermärkte, Schwimmbäder, Bibliotheken oder Spielplätze – alles das muss vor der eigenen Haustür zu finden sein. Dafür setze ich mich ein!

Im Veedel soll sich jeder sicher bewegen können. Deswegen will ich Barrierefreiheit vor Ort gewährleisten, damit auch Senioren oder Menschen mit Handicap mobil bleiben können.

Mehr Platz für Kinder und Jugendliche

Bonn muss kinderfreundlich werden. Ich will eine Stadt, in der Menschen allen Alters gut leben können. Besonders will ich mich für die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen einsetzen, damit sich auch junge Menschen hier wohlfühlen.

Wir brauchen mehr Spielplätze und Orte, an denen Kinder und Jugendliche ihre Freizeit verbringen können. Ich will, dass Jugendarbeit ausreichend und langfristig gefördert wird.

Aus meiner Zeit in der Schülervertretung weiß ich, wie wichtig es ist, dass auch Kinder und Jugendliche bei wichtigen Entscheidungen mitreden dürfen. Deswegen setze ich mich für eine echte und verpflichtende Kinder- und Jugendbeteiligung in Bonn ein.

Jedes fünfte Kind in Bonn lebt in Armut. Für eine reiche Stadt wie Bonn ist das ein Skandal. Deswegen brauchen wir bezahlbare Mieten und Unterstützung für Familien, die finanzielle Schwierigkeiten haben. Denn der Geldbeutel der Eltern darf nicht über die Zukunft ihrer Kinder entscheiden.

Starke Schulen für beste Chancen

Alle Welt redet über die digitale Schule, während gleichzeitig der Putz von der Wand bröckelt. Ich will, dass wir in Bonn starke Schulen haben, damit jedes Kind die besten Chancen hat.

Die Vermittlung von Kompetenzen für den Umgang mit digitalen Medien wird immer wichtiger. Deswegen muss jede Bonner Schule mit WLAN und Glasfaser ausgestattet werden. Wir brauchen flächendeckenden Support, damit die Lehrkräfte bei technischen Schwierigkeiten immer einen Ansprechpartner an der Seite haben.

Wir müssen unsere Schulen sanieren, damit die Schülerinnen und Schüler dort gerne ihre Zeit verbringen und gut lernen können. Wir brauchen genügend Räume für inklusiven Unterricht und für eine gute Nachmittagsbetreuung. Wir brauchen auch saubere und moderne Sanitäranlagen und schöne Gebäude, damit sich alle wohlfühlen.

Wir brauchen mehr Plätze in den Offenen Ganztagsschulen, damit jedes Kind nach dem Unterricht betreut werden kann. Heutzutage sind meistens beide Eltern berufstätig. Um das zu unterstützen, muss es ausreichend Betreuungsmöglichkeiten geben.

Bonn klimafreundlich und nachhaltig gestalten

Der Klimawandel entwickelt sich zu der größten Herausforderung für die Menschheit. Und gerade in den Städten können wir viel tun, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und den Klimawandel zu bekämpfen. Ich unterstütze die Bestrebungen der Fridays For Future und trete an, dass Bonn seinen Teil zur Reduktion der CO2-Emissionen beiträgt.

Wir dürfen wichtige Freiflächen nicht bebauen, damit Bonn nicht den Hitzschlag erleidet. Ich bin gegen jede weitere Bebauung des Messdorfer Feldes im Hardtberg. 

Wir müssen eine echte Verkehrswende schaffen, damit das Auto im Stadtverkehr überflüssig wird. Gerade durch weniger Autoverkehr lassen sich viele Treibhausgase vermeiden, ohne die Mobilität einzuschränken.

Bis zum Jahr 2035 soll Bonn klimaneutral werden. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels. Um dieses Ziel zu erreichen, will ich konkrete Maßnahmen zur CO2-Reduktion in der Stadt auf den Weg bringen.